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Reden, spielen, vorlesen

Schülerinnen nehmen an dem Projekt "Jugendliche begleiten Senioren in Hörde" teil

HÖRDE. Wie möchten wir im Alter unsere Zeit verbringen? Diese Frage stellen sich zehn Schülerinnen der Hauptschule Hörde. Die Antwort: nicht alleine - und am besten in Gesellschaft mit jungen Leuten.

Diesen Wunsch können sie alten Menschen von heute in dem Projekt "Jugendliche begleiten Senioren in Hörde" erfüllen. Das Projekt von dem Seniorenbüro Hörde und dem Diakonischen Werk startete vergangenen November mit der Marie-Reinders-Realschule. Seit dem 3. März ist die Hauptschule an der Reihe. Schülerinnen der neunten Klasse engagieren sich freiwillig nach der Schule.
Nach der Theorie absolvieren die Mädchen ein Praktikum, in dem können sie über drei bis vier Monate einmal wöchentlich die Senioren begleiten.
"So bekommen unsere Schüler einen guten Einblick in das Berufsbild der Altenpflege", sagt Hauptschulrektor Carsten Schlagowski. "Gerade durch die Zunahme an Senioren in unserer Gesellschaft hat das Zukunft."

Praktikum

Bei dem Praktikum sind jedoch nicht Pflegedienste das Ziel. "Jugendliche wissen oft gar nicht, ob sie mit älteren Menschen zurecht kommen", weiß Demenzberaterin und Dozentin Ulrike Klepczynski. "Deshalb geht es darum, den ersten Kontakt zu knüpfen und den Bedürfnissen der Senioren entgegenzukommen".
Das können die Schülerinnen vielfältig tun: durch Unterstützung beim Einkaufen, durch Gespräche und Spiele oder durch das Vorlesen aus der Zeitung. "Eine Schülerin wollte sogar der Schwimmhilfe zur Hand gehen", erzählt Hanna Müller, Projektleiterin vom Seniorenbüro.
Melanie Niehaus vom Wohnstift auf der Kronenburg hat bereits Erfahrungen mit Jugendlichen Helfern gemacht und ist beeindruckt. "Junge Leute waren hier bisher immer sehr fleißig", sagt sie. "Das ist toll, da so auch der Generationenkonflikt entschärft wird."

Die Chance nutzen

Die Hauptschülerinnen freuen sich auf die kommende Zeit. "Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen", erzählt die 15-jährige Sandy Lochowitz. "Wenn ich später alt bin, würde ich mich doch auch freuen, etwas mit jungen Leuten zu unternehmen."
Auf diese Motivation hofft die Projektleiterin Hanna Müller: "Sollten nach dem Praktikum ein paar Schüler beschließen, die Seniorenbegleitung fortzuführen, wäre das ein voller Erfolg."

Quelle: Friederike Schriever, Ruhrnachrichten vom 25.03.2012

   

 

 

 

 

 

 

 

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